Austausch auf Augenhöhe im Rahmen der Langen Nacht der Demokratie am 2. Oktober
Künstliche Intelligenz verändert die Arbeitswelt – und damit nicht nur Aufgaben und Abläufe, sondern auch Rollen, Verantwortlichkeiten und das eigene berufliche Selbstverständnis.
Was bedeutet es, wenn KI bessere Ergebnisse liefert, bisherige Fähigkeiten an Wert verlieren oder technische Systeme zunehmend Einfluss auf wichtige Prozesse nehmen? Wer hat dann das letzte Wort – und wer trägt die Verantwortung?

Die Entwicklung kann entlasten und neue Möglichkeiten eröffnen. Sie weckt aber auch Ängste vor Jobverlust, sorgt für Verunsicherung und wirft die Frage auf, welche Regeln und ethischen Grenzen künftig gelten sollen. Der Umgang mit diesen Veränderungen wird damit auch zu einer Herausforderung für unsere Demokratie und unser gesellschaftliches Miteinander.
Sprechen verbindet. Zuhören verändert.
Im Rahmen der Langen Nacht der Demokratie am 2. Oktober, dem Vorabend des Tags der Deutschen Einheit, lädt das Bündnis für Demokratie und Menschenrechte Karlsruhe zu einer weiteren Ausgabe von „Sprechen & Zuhören im Quartier“ ein.
Die vorgegebene Fragestellung am 2. Oktober lautet: „KI verändert unsere Arbeitswelt: Wie geht es Ihnen damit?“
Alle, die sich dazu äußern möchten, werden hier gehört. Ohne Unterbrechung, ohne Widerspruch. Mit Neugier und Respekt. Zugleich eröffnen sich durch Zuhören ganz neue Perspektiven. So entsteht das, was unsere Demokratie stark macht: gegenseitiges Vertrauen und Verbundenheit über Positionen hinweg.
Termin: Freitag, 2. Oktober 2026
Uhrzeit: 18.30 – 20.30 Uhr, Einlass 18 Uhr (kein Einlass nach Veranstaltungsbeginn)
Ort: Haus der Wirtschaft, IHK Karlsruhe, am Friedrichsplatz, Lammstraße 13 – 17, 76133 Karlsruhe
Moderation: Corinna Willhöft und Andrea Sauermost
Für alle, die interessiert an neuen Perspektiven sind, mit ihrer Meinung gehört werden und anderen in Ruhe zuhören möchten, bietet „Sprechen & Zuhören“ einen geschützten Raum. Speziell ausgebildete Moderator*innen sorgen für eine offene und vertrauensvolle Atmosphäre. Für die Teilnahme ist eine verbindliche Anmeldung erforderlich.
Hinweis: Um einen geschützten Raum für einen vertrauensvollen Austausch zu schaffen, ist es unerlässlich, dass alle gemeinsam starten und die Gespräche auch zusammen beenden. Einlass ist ab 18 Uhr; bitte haben Sie Verständnis, dass nach Veranstaltungsbeginn (18.30 Uhr) kein Einlass mehr möglich ist. Wir bitten außerdem darum, dass Sie bis zum Veranstaltungsende bleiben.

Wir danken der IHK Karlsruhe für die Zusammenarbeit bei dieser Ausgabe von „Sprechen & Zuhören im Quartier“!

Finanziert durch das Ministerium für Soziales, Arbeit und Gesundheit aus Landesmitteln, die der Landtag von Baden-Württemberg beschlossen hat.
Ein Format, das verbindet – und die Demokratie stärkt
Was macht es mit uns, wenn uns einmal in Ruhe zugehört wird, ohne Unterbrechung, ohne Wertung, ganz gleich, was wir sagen? Eine einfache Idee, die eine erstaunliche Wirkung zeigt.
Sprechen & Zuhören wurde von Mehr Demokratie e.V. entwickelt und wird nun vom Bündnis für Demokratie und Menschenrechte Karlsruhe in die Stadtgesellschaft getragen – mit zentralen Veranstaltungen und Terminen in den Karlsruher Stadtteilen und Quartieren, um ein Miteinander und Verständnis für andere Sichtweisen und Meinungen zu fördern. Teilnehmende berichteten von einem Gefühl der Ermutigung und der Verbundenheit – über Meinungsgrenzen hinweg.
